Journalismus & Wandel

Wie redaktionelle Qualität entsteht – und Transformation gelingt

Journalismus verändert sich – technologisch, organisatorisch, inhaltlich. Was bleibt, ist der Anspruch, Komplexität verständlich zu machen, Relevanz zu erkennen und Verantwortung zu übernehmen.

Seit vielen Jahren arbeite ich an der Schnittstelle von Redaktion, Organisation und digitaler Entwicklung. Mein Fokus: Arbeitsweisen schaffen, die Qualität ermöglichen, Orientierung erleichtern und Veränderung für Teams praktikabel machen.

Gute Redaktionen brauchen Klarheit – in Haltung, Prioritäten, Prozessen. In meiner Arbeit geht es um fundiertes Handwerk, sorgfältige Recherche, Relevanzbewertung und den Mut, Themen so aufzubereiten, dass sie Menschen wirklich erreichen.

Ob in Print oder Online: Qualität entsteht dann, wenn Struktur und Haltung zusammenwirken.

Digitale Transformation

Transformation ist kein Tool-Projekt. Sie beginnt mit Prozessen, Arbeitskultur und einem klaren Verständnis dafür, wie Menschen arbeiten.

Ich habe Redaktionen neu strukturiert, Workflows entwickelt, Meetingsysteme entschlackt, Themensteuerung modernisiert und Teams begleitet, die sich neu erfinden mussten – oft unter hohem Zeitdruck, stets mit Blick auf Qualität und Machbarkeit.

Veränderung gelingt, wenn sie verständlich ist und sich im Alltag bewährt.

Datenbasierte Redaktion

Daten erweitern Perspektiven. Sie ersetzen kein journalistisches Bauchgefühl – aber sie präzisieren es.

Mehrere Jahre arbeitete ich im Printbereich mit Dr. Carlo Imboden und seinem Readerscan-Verfahren. Diese Zusammenarbeit hat mein Verständnis für Leseverhalten, Aufmerksamkeitsführung und Blattdramaturgie maßgeblich geprägt.

Digital habe ich mich beim Berliner Kurier zum Spezialisten für Nutzungsdaten, Reichweitenanalysen, Formatperformance und die Übersetzung von Insights in konkrete Maßnahmen entwickelt.

Eine datenbasierte Redaktion ist keine Zahlenschleuder – sie ist ein Kompass für Entscheidungen.

Effiziente Workflows

Moderne Redaktionen brauchen klare Workflows, die Qualität erleichtern statt sie zu behindern.

Ich entwickle Abläufe, die Teams entlasten, Transparenz schaffen und Entscheidungswege verkürzen: von der Themenkonferenz über Datei- und Rechtestrukturen bis hin zu den täglichen Routinen, die entscheiden, ob eine Redaktion funktioniert – oder kämpft.

Gute Strukturen schaffen Freiräume für guten Journalismus.

Führung und Kultur

Veränderung ist immer auch eine Frage der Menschen.

In verschiedenen Führungsrollen habe ich Teams durch komplexe Situationen begleitet – mit klarer Kommunikation, vertrauensvoller Zusammenarbeit und dem Anspruch, gemeinsam besser zu werden.

Eine gute Kultur ist kein Bonus. Sie ist die Grundlage für Qualität und Innovation.

Projekteinblicke (Auswahl)

Berliner Kurier und berliner-kurier.de – Chefredakteur Online & Print
Markenführung, digitale Transformation, Aufbau moderner Strukturen.

Hildesheimer Allgemeine Zeitung – Neuausrichtung der Redaktion
Reorganisation, Dramaturgie, Qualitätsmanagement.

Bauer Media Group – Aufbau der Bauer Media Academy
Weiterbildung, Coaching, Qualitätsstandards.

Reisereporter.de (Madsack)
Redaktionsaufbau, Themenarchitektur, Formatentwicklung.

„Happy Way“ (Klambt)
Konzeption, Launch und Produktion eines neuen Printmagazins.

Mein Ansatz

Wandel gelingt, wenn Technologie, Prozesse und Haltung zusammenfinden.

Mein Anspruch ist es, Strukturen zu schaffen, die Orientierung geben, Qualität sichtbar machen und Teams befähigen, ihren Auftrag zu erfüllen: Menschen zu informieren, zu erreichen, zu bewegen.

Publizistische Verantwortung

"Daten sind kein
Ersatz für Erfahrung – aber sie machen Erfahrung präziser."